Der RingSling – praktischer Alltagshelfer

Meinen ersten RingSling habe ich mir zugelegt, als meine älteste Tochter etwa ein halbes Jahr alt war. Anfangs kam ich so gar nicht mit ihm klar. Immer stimmte irgendwo ein Detail nicht. Mal waren es die Ringe, mal war es die Kopfkante, dann wieder rutschte mir das Kind immer wieder „unde use“. Bald aber wurde ich geübter und in der Ausbildung zur Trageberaterin lernte ich genug Kniffe kennen, die das Tragen im RingSling zu einer echten Bereicherung machten.

Mittlerweile bin ich längst ein glühender Fan dieses praktischen Alltagshelfers und besitze ein halbes Dutzend davon. Egal ob schon am Tag der Geburt (um die Hände zum Essen frei zu haben), als Kleinkind im Migros (um überall reinpatschen zu können) oder mit drei Jahren, wenn die Füsse nach einer langen Wanderung plötzlich zu müde für die letzten 10 Minuten sind – der RingSling ist im Alltag einfach wahnsinnig praktisch und sollte möglichst in keiner Tragefamilie fehlen. Und nach oben gibt es keine Grenzen: in speziellen Situationen, z.B. wenn ein Kind krank ist, kann man es auch noch mit drei, vier Jahren im RingSling tragen. Grosse Kinder wie mein fast 6jähriger Sohn sind dann doch langsam etwas schwer. Aber das wunderbar kuschlige Gefühl ist soooo schön, dass mein Sohn unbedingt auch – wenigstens für ein Foto – in den Sling wollte.

Das Schönste für mich als Trageberaterin ist es, wenn ich meine Begeisterung weitergeben darf. Und so nahm ich den RingSling als Thema für mein Still- und Tragetreffen im September. Viel Theorie musste ich den anwesenden Mamis nicht mehr erzählen: jede hatte bereits einen Sling gekauft. Sie hatten aber alle – genauso wie ich mit meinem ersten Sling – den Dreh noch nicht ganz raus. Umso schöner war es, beim praktischen Üben viele der Tricks weitergeben zu können, die ich in meiner Ausbildung und während meiner langen Erfahrung als Trageberaterin und Tragemama gelernt habe. Man sah buchstäblich, wie bei den Mamas „de Zwänzger abegheit“ und die Mamas endlich zufrieden waren mit ihren Bindeergebnissen. Am allerschönsten waren aber die Kleinkinder und

Babys, die sich fast augenblicklich in den Sling und an die Mama kuschelten.

Wie immer in meinen Treffen war danach noch ganz viel Zeit, um durch mein grosses Sortiment an Tragehilfen und Tragetüchern zu stöbern oder in meinen mitgebrachten Büchern zu lesen. Die Mamas helfen sich dabei gegenseitig und diskutieren angeregt. Auf diese Weise ist auch das schöne Foto entstanden von zwei Mamas, zwei Kleinkindern und die zwei Tragebaby-Tragen (LueMai und MilaMai), in denen ich schon meine Kinder so oft getragen habe. Ein toller Moment in meinem Beraterinnen-Job!

Wir Beraterinnen vom Verein Tragwerk bieten überall in unserem Einzugsgebiet Treffen an. Dein Treffen/Café in deiner Nähe findest du hier. Wir freuen uns, wenn Du vorbei kommst!

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